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Die Westdeutsche Meisterschaft 2004 weibl. D-Jugend in
Herne
Detaillierter
Turnierverlauf: Zu einem Volleyballfest für die Jugend wurden die Westdeutschen Meisterschaften der weiblichen D-Jugend, die die Sportgemeinschaft Friedrich der Große Herne am 20. und 21. März ausrichtete. Der VC Essen-Borbeck gewann die Titelkämpfe im Endspiel durch einen souveränen 2:0-Erfolg über den USC Münster. Platz drei ging an die SG FdG Herne, die im kleinen Finale den TSV Bayer 04 Leverkusen mit 2:1 bezwang. Bis zu 450 Zuschauer verfolgten die Spiele in der Gesamtschule an der Mont-Cenis-Straße. Bei der Siegerehrung fasste Dieter Spies (höchster Volleyball-Richter in NRW) als einer von zahlreichen Vertretern des Westdeutschen Volleyballverbandes zusammen: „Bei all den guten Leistungen, die ich hier in Herne gesehen habe, ist mir nicht bange darum, dass unser Landesverband in Deutschland künftig nur noch zweite Wahl sein könnte.“ Und ein prasselnder Beifall gab ihm Recht. Das Spielniveau stieg unübersehbar von Spielrunde zu Spielrunde, die Mädchen trauten sich immer mehr zu, und am Ende meinte auch WVV-Vize-Präsident Ricardo Jabben anerkennend und augenzwinkernd: „Erstaunlich! Das hat schon richtig was mit Volleyball zu tun.“ Dabei erwies sich der (zuvor als Geheimfavorit gehandelte) VC Essen-Borbeck als wahrhaft stärkstes Team. Die Mädchen präsentierten sich nicht nur körperlich und technisch in Topform – sie legten vor allem ein Selbstbewusstsein an den Tag, das besonders in kritischen Phasen dazu führte, dass die jungen Essenerinnen schnell wieder Tritt fassten und auf die Siegerstraße zurückfanden. Der USC Münster sorgte im Halbfinale mit einem 2:0-Erfolg über den Favoriten Bayer Leverkusen für die Überraschung des Tages. Die Sportgemeinschaft FdG Herne lieferte dem späteren Sieger VC Essen-Borbeck im Halbfinale einen großen Fight und verlor nur knapp mit 1:2. Wenn überhaupt, dann hatten die Herner Mädchen die Titelgewinner an den Rand einer Niederlage gebracht – aber eben nur an den Rand. Der spannendste Satz des gesamten Turniers wurde übrigens in der Vorrunde gespielt: FdG Herne lag dabei gegen den RC Sorpesee schon mit 18:24 zurück, zog aber noch gleich und gewann schließlich nach weiteren atemberaubenden Ballwechseln doch noch mit 31:29. Nicht wenige Zuschauer ließen sich anschließend ermattet auf ihre Sitze fallen. Für FdG Herne waren diese Titelkämpfe die erste Großveranstaltung, für die sich der Verein als Ausrichter beworben hatte. Dank gewissenhafter Vorbereitung und vieler, vieler helfender Hände hatten die Herner eine Organisation auf die Beine gestellt, die viel Lob von Offiziellen und Beteiligten erntete. Zum Auf- und Umbau der Halle waren einen Tag vor den Westdeutschen Meisterschaften 30 Helfer rund sechs Stunden im Einsatz, und nach der Siegerehrung packten nicht weniger als 60 Vereinsmitglieder beim Abbau tatkräftig zu. Schon die Eröffnungsfeier mit dem feierlichen Einmarsch der Mannschaften (begleitet von der Bergmannskapelle BUV Sodingen) wurde zum Erlebnis. Eine aufwändige EDV-Installation ermöglichte darüber hinaus während des Turniers die Übermittlung von Spielständen, -plänen, Fotos oder Filmen auf eine Leinwand unter dem Hallendach, so dass jeder Zuschauer immer über alles informiert war. Last but not least fungierten sehr viele der fast 100-köpfigen Jugendabteilung von FdG Herne als so genanntes Infoteam, das sich sowohl um die Gastmannschaften als auch um Helferdienste aller Art in der Halle kümmerte. In einem kleinen Rahmenprogramm zeigte auch die Jazzdance-Gruppe des Ausrichters zweimal ihr Können. Norbert Bähr, der Volleyball-Chef von FdG Herne, sagte zum Abschluss ins Mikrofon: „Wirklich jeder hat dazu beigetragen, dass dieses Turnier ein echtes Fest für die Jugend geworden ist, nicht zu vergessen die Mannschaften mit ihrem sportlich fairen Auftreten.“ Und auch ihm gab ein prasselnder Beifall Recht. Klicken Sie einfach auf die Bildminiatur - Das Originalbild wird dann geladen und steht Ihnen zum Download bereit. Einfach rechte Maustaste auf dem Original und "Bild speichern unter..." klicken!
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