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Saison:


Oberliga Relegation: 24. Spieltag - Damen 1
30.04.2017
SG FdG Herne   3 : 0   TSC Gievenbeck 25:23, 25:19, 25:14
Herne steigt trotz starker Mannschaftsleistung ab.

Nach einer turbulenten Saison mit Trainerwechsel und zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen mussten die FdG-Damen jetzt eine weitere bittere Pille schlucken, nämlich den zweiten Abstieg in Folge. Es geht runter in die Verbandsliga.

Das erste Relegationsspiel ging nach hochklassigen Leistungen beider Mannschaften und sehr engen Sätzen mit 3-1 (25:19; 21:25; 25:23; 25:23) an die Gastgeber aus Hörde, die am Folgetag nach einem weiteren Sieg in Münster vorzeitig alles klar machten. Herne hatte das Nachsehen und die Sätze drei und vier gegen Hörde stießen da nochmals besonders auf. Zweimal 25:23, das hätte gut und gerne auch anders ausgehen können. Im Moment scheint den FdG-Volleyballerinnen aber das Pech an den Fingern zu kleben.

Im letzten Relegationsspiel gegen TSC Gievenbeck ging es also nur noch um die goldene Ananas. Dennoch waren die Spielerinnen hoch motiviert, wollten wenigstens noch einen versöhnlichen Abschluss. Nach nervösem Start brachte erst eine Aufgabenserie von Isabelle Zwingmann die Wende zum Satzgewinn. Im zweiten Durchgang wurde die Begegnung dank Zuspielerin Jana Ress abwechslungsreicher. Die Angreiferinnen Galina Knaus, Kim Froitzheim, Joelle Salumu und Isabelle Zwingmann konnten immer wieder mit starken Angriffen punkten. Mit Merle Noch kam eine neue Mitte aufs Feld, die mit schnellen Aufsteigern brillierte und die ebenfalls eingewechselte Justina Heynck überzeugte gleich mit dem ersten Angriff. Das war Volleyball zum Hingucken, wie auch der finale Satz, in dem auch die Langzeitverletzten Jenny Heisel und Kirsten Rues nochmal zum Einsatz kamen.

Trotz toller Leistung bleibt für Herne aber nur der zweite Platz mit äußerst geringen Chancen auf ein eventuelles Nachrücken in die Oberliga. Aber auch in der Verbandsliga werden noch neue Spielerinnen benötigt und auch ein neuer Trainer. Denn Ulrike Zwingmann -ohnehin erst Ende Januar eingesprungen- kann aus persönlichen Gründen leider nicht weitermachen. Wieder einmal mehr stehen also erhebliche Veränderungen an, die es zu verkraften gilt.

Es spielten: Kim Froitzheim, Jenny Heisel, Justina Heynck, Galina Knaus, Merle Noch, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Kirsten Rues, Joelle Salumu und Isabelle Zwingmann


Trotz heftigster Gegenwehr (hier von Galina Knaus) ...

... blieb am Ende nur Frust über den Abstieg.


Oberliga: 21. Spieltag - Damen 1
02.04.2017
SG FdG Herne   3 : 2   VfL Telstar 19:25, 25:22, 25:16, 22:25, 15:10
Damen entscheiden Revier-Derby für sich

Die Herausforderer aus Bochum standen nicht nur vier Plätze höher in der Tabelle als Herne, sondern konnten auch das Hinspiel für sich entscheiden. Das und die Tatsache, dass es das bekannte Ruhrpott-Derby war, reichten den Hernerinnen schon als Motivation, den Sieg dieses Mal nach Hause zu holen. Und die Herner Zuschauer wurden nicht enttäuscht. In einem spannenden Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ging der Sieg letztlich verdient -wenn auch hart umkämpft- an die Herner Damen.

Dabei sah es im ersten Satz noch gar nicht danach aus. Trotz eines anfänglichen Kopf-an-Kopf-Rennens setzte sich Telstar am Ende scheinbar mühelos ab. Die Siegeshoffnungen schwanden. Doch im zweiten Satz folgte die passende Antwort. Herne war zurück im Spiel und erkämpfte Punkt für Punkt bis zum Satzausgleich.

Voller Elan und Motivation lief es bei den Herner Mädels jetzt richtig rund. Die Annahme kam, das Zuspiel verteilte und der Angriff verwandelte. Das alles mit einer Präzision, die Trainerin Ulrike Zwingmann nicht nur gerne sieht, sondern auch immer wieder fordert. Ein deutliches 25:16 war der verdiente Lohn.

Und auch im vierten Satz ging es zunächst so weiter. Gleich zu Beginn konnten sich die Gastgeber absetzen und eine hohe Führung erspielen. Der 3:1-Sieg war eigentlich schon in der Tasche. Eigentlich. Aber das wäre zu einfach gewesen. Plötzlich lief nichts mehr auf Herner Seite. Und so gab Herne nicht nur eine enorme Führung, sondern auch den Satz an VfL Telstar ab. Was tut man nicht alles, um dem Publikum ein spannendes Spiel zu liefern.

Der Tiebreak musste also über den Ausgang des Revier-Derbys entscheiden. Jetzt hieß es nochmal alles geben. Gesagt, getan. Herne zeigte erneut Kampfgeist und kam wieder zurück ins Spiel. Diesen Sieg wollten sich FdG-Damen einfach nicht nehmen lassen und das taten sie auch nicht. 15:10 hieß es am Ende des Entscheidungssatzes.

Auch wenn ein 3-1 Sieg und die damit verbundenen drei Punkte definitiv machbar gewesen wären, nimmt Herne den Sieg mit in die Vorbereitung für die wahrscheinlich kommende Relegation. Die wäre nur dadurch vermeidbar, dass am letzten Spieltag zwei deutliche Auswärtssiege stattfänden, nämlich der von Herne in Werne und der des abgeschlagenen Tabellenschlusslichts Senden in Paderborn.

Es spielten: Kim Froitzheim, Jenny Heisel, Justina Heynck, Galina Knaus, Merle Noch, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu und Isabelle Zwingmann


Oberliga: 19. Spieltag - Damen 1
12.03.2017
SG FdG Herne   3 : 0   SC GW Paderborn 25:23, 25:23, 25:23
Pflichtaufgabe erfolgreich gemeistert

Mit dem SC GW Paderborn war am Sonntag ein direkter Tabellenkonkurrent zu Gast in Herne und die Aufgabe war klar definiert, denn nur mit einem Sieg kann der Relegationsplatz noch vermieden werden. Die Bedeutung des Spiels war somit beiden Mannschaften bewusst. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte Herne am Ende etwas glücklich -insgesamt aber auch verdient- drei Punkte für sich verbuchen.

Hochmotiviert und mit einer 4:2 Führung starteten die Hernerinnen in den ersten Satz.
Die Mannschaft konnte an die guten Leistungen des letzten Spieltages anknüpfen. Mit starken Blockaktionen und druckvollen Angriffen wurde die Führung auf 20:12 ausbaut. Trotz des Vorsprungs wurde es auf Grund einer starken Aufschlagserie der Paderbornerinnen am Ende des Satzes noch einmal eng. Eine Auszeit von Trainerin Ulrike Zwingmann brachte die notwendige Ruhe, um letztlich doch noch mit 25:23 erfolgreich zu sein.

Mit der Führung im Rücken begann der zweite Durchgang erneut mit einer 4:2 Führung.
Jennifer Heisel konnte bei ihrem ersten Saisoneinsatz nach langer Verletzungspause direkt Akzente im Block und Angriff setzen. Doch verlief dieser Satz ausgeglichener und erneut stellten die starken Aufschläge der Grünweißen eine schwierige Aufgabe dar. Dennoch behielt die FdG-Sechs Nerven wie auch Oberhand und beendete den Satz erneut mit 25:23.

Als gutes Omen wurde daher auch die dritte 4:2 Führung gesehen, jedoch zeigte der Gegner erhebliche Gegenwehr. Die Annahme der Hernerinnen schwächelte in dieser Phase des Spiels stark. Beim Rückstand von 13:19 aus Herner Sicht konnte durch eine Aufschlagserie von Galina Knaus jedoch wieder Hoffnung auf einen 3-0 Sieg geschöpft werden. Die FdG-Angriffe fanden jetzt wieder ihren Weg ins Feld und das Spiel wurde mit einem fulminanten Angriff in den Drei-Meter-Raum beendet, zum dritten Mal mit dem denkbar knappsten Satzergebnis.

Der erste Schritt Richtung Klassenerhalt ist damit getan, dennoch warten in den nächsten Wochen noch drei wichtige Spiele gegen die Nummern vier, fünf und sechs derTabelle, allesamt Mannschaften also, die mit über zehn Punkten Vorsprung ungefährdet im gesicherten Mittelfeld stehen. Da müssen mindestens zwei Siege her, denn dass Paderborn gegen das Tabellenschlusslicht Senden Federn lassen wird, ist eher unwahrscheinlich.

Es spielten: Kim Froitzheim, Jenny Heisel, Justina Heynck, Galina Knaus, Nadja Peters, Merle Noch, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu, Isabelle Zwingmann

Guter Angriff (Galina Knaus)
+ Sahne Block (Merle Noch, Galina Knaus)
+ Super Comeback (Jenny Heisel m. Justina Heynck)
= berechtigter Jubel


Oberliga: 17. Spieltag - Damen 1
18.02.2017
TuS Herten   3 : 1   SG FdG Herne 25:14, 24:26, 25:20, 25:18
Derbytime in Herten

Tabellenführer Herten trifft auf den höchst abstiegsgefährdeten Tabellenachten - die Favoritenrolle war vergeben. Jedoch zeigten die 99 Spielminuten dann doch ein anderes Bild. Herne hielt auf Augenhöhe mit und so wurde es ein Derby, das den Namen mehr als verdient hat.

Der erste Satz startete vielversprechend mit 5:2 aus Gästesicht in einer Halle, die zum Bersten gefüllt war. Doch den mitgereisten Herner Fans gelang es durchaus, gegen die Wand der Hertener Trommler mitzuhalten. Ausgerechnet die ehemalige Hernerin Joelle Pospiech war es, die alle FdG-Träume mit einer Aufschlagserie platzen ließ und so war der Vorsprung schnell egalisiert. Auch die Auszeiten von Coach Judith Maiwald, die als Ersatz für die verhinderte Ulrike Zwingmann einsprang, konnten keinen Umschwung bringen. Der Satz ging 14:25 aus Sicht der FdG-Damen zu Ende, die allerdings auch von der lauten Kulisse nicht unbeeindruckt waren.

Der folgende Satz war heiß umkämpft. Lange Spielzüge brachten mal dem Herner Team mal den Gastgeberinnen den Punktgewinn. Herten bewies durch erfolgreiche Block- und Abwehraktionen, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Jedoch zeigte sich die Herner Annahme bei weitem nicht mehr so wackelig wie zu Beginn, so dass das Zuspiel den Angriff in Szene setzen konnte. Die Stimmung innerhalb des Teams war hervorragend und die Stärken der FdG-Sechs waren seit langem mal wieder richtig zu erkennen, so dass der zweite Satz in der Verlängerung mit 26:24 an Herne ging und das nicht unbedingt glücklich, sondern eher verdient.

Auch im dritten Durchgang lag Herne lange Zeit immer die berühmte Nasenspitze vorne und es roch schon ein wenig nach einer kleinen Sensation. Immer wieder legte Herne vor und Herten musste kontern. Erst ein Block aus dem Lehrbuch brachte die Wende. Hertens erfahrene Mittelblockerin Claudia Rosin versenkte den Angriff nahezu senkrecht an der Herner Netzseite entlang und brachte Herten damit erstmals in Führung und zugleich auf die Siegerstraße.

Hiernach ließen sich die Gastgeber den Schneid nicht mehr abkaufen. Dennoch durfte das Herner Team angesichts der starken Leistung stolz auf sich sein. Schade eigentlich nur, dass kein Punkt herausgesprungen ist. Das war in der Tat das einzige Manko dieses von vorne bis hinten wirklich gelungenen Derbys.

Es spielten: Kim Froitzheim, Justina Heynck, Galina Knaus, Nadja Peters, Merle Noch, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu, Isabelle Zwingmann



Diesmal ...

lassen wir ...

einfach mal ...

die Bilder sprechen ...


Oberliga: 16. Spieltag - Damen 1
11.02.2017
SG FdG Herne   3 : 0   VC Bottop 90 25:22, 25:22, 25:18
Herne startet durch

Die Begegnung zweier Teams, die dermaßen mit dem Rücken an der Abstiegswand stehen, dass selbst der Spielberichtsbogen nicht mehr dazwischen passt, versprach Spannung. Und es wurde spannend vor heimischer Kulisse gegen Bottrop. Zwei Sätze gab’s richtig Gegenwehr, dann erst steckte Bottrop auf und ergab sich dem Schicksal.

Zwar dominierte die FdG-Sechs das Spiel von Anfang an, doch die Gäste nutzten jede noch so kleine Schwäche aus. So stand es bereits 23:17 im ersten Durchgang als es zunächst nicht gelingen wollte, den Sack zuzumachen. Fünfte Gäste-Punkte in Folge ließ die Spannungskurve nochmals unnötig ansteigen, bevor der erste Satz eingefahren war.

Ist der Gegner erst mal stark gemacht, … Der Rest ist bekannt. Herne legte vor und Bottrop nach, ging hier und da auch mal mit einem Punkt in Führung. Auf Augenhöhe wurde die 20-Punkte-Marke geknackt und am Ende war es ein Eigenfehler der Gäste, der den Ausschlag gab. Vor einem eindrucksvollen Block durch Isi Zwingmann und Merle Noch knickte der Bottroper Angriff ein und versemmelte ins Netz.

Das war’s dann auch mit der Gegenwehr. Der Rest war Routine und die FdG-Sechs schaffte es so, einen klaren 3-0 Sieg einzufahren.

Die Entwicklung im FdG-Team lässt auf den Klassenerhalt hoffen. Die Stimmung aufgelockert, das Zusammenspiel stark optimiert und durch einen sehr variablen Angriff gelang es, den Gegner dauerhaft unter Druck zu setzen. Deutlich war zu erkennen, dass die Mannschaft zusammengewachsen und der Ansporn groß ist, die Entwicklung weiter voranzutreiben. Das Team konnte alles umsetzen, was trainiert wurde. Die Aufschläge waren kontinuierlich, die Annahme beweglich und der Angriff äußerst effektiv. Kleine Konzentrationsschwächen konnten von den Damen aufgefangen werden, so dass Bottrop schließlich zu Fehlern gezwungen wurde.

Kurzum zeigte die Begegnung: Es geht voran! Dass die Damen am nächsten Spieltag ausgerechnet beim Ligaprimus in Herten antreten müssen, macht den Kampf um den Klassenerhalt natürlich nicht leichter. Vor diesem Hintergrund könnten aber die drei Punkte gegen Bottrop möglicherweise noch Gold wert sein.

Es spielten: Kim Froitzheim, Justina Heynck, Galina Knaus, Merle Noch, Nadja Peters, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu, Isabelle Zwingmann

Wir schaffen das, peitschte sich das Team in der Auszeit ein, ...
zeigte sich auf dem Feld äußert aufmerksam und engagiert, ...
um am Ende völlig verdient drei Punkte zu feiern.


Oberliga: 14. Spieltag - Damen 1
29.01.2017
SG FdG Herne   1 : 3   SV Blau-Weiß Sande 25:21, 18:25, 19:25, 26:28
Mit dem Rücken zur Wand ...

standen die Damen beim Heimspiel gegen SV Blau-Weiß Sande. Es war klar, dass nun jeder Sieg und jeder Punkt zählen würden, damit die Mannschaft in der Tabelle endlich wieder klettern könnte.

Der erste Satz begann stark mit einem befreit wirkenden Auftakt auf Herner Seite. Der Satzgewinn mit einem Punktestand von 25:21 gelang durch starke Angriffe und druckvolle Aufgaben, wodurch Sande erfolgreich unter Druck gesetzt werden konnte. Trotz eines gesteigerten Spiels der Herner-Damen schaffte man es nicht immer richtig abzuschließen um die Defensive Sandes zu überwinden. Auch der letzte Satz ging knapp 26:28 durch ein paar Unstimmigkeiten in der Annahme und weiteren leichten Konzentrationsschwächen verloren.

Der Druck auf die Mannschaft des FdG ist nun noch weiter gewachsen, doch ist die Entwicklung der Mannschaft trotz allem deutlich erkennbar und das Spiel wirkt immer befreiter, was auf baldige Erfolge hoffen lässt.


Oberliga: 13. Spieltag - Damen 1
22.01.2017
RC Borken-Hoxfeld II   3 : 0   SG FdG Herne 25:16, 25:23, 25:21
Wieder nichts

Die Reise ins Münsterland sollte eigentlich die Null-Punkte-Serie beenden. Insgeheim hatte die Quabeck-Sechs nämlich auf eine fehlende Einstellung des Tabellenführers gegen den Underdog aus dem Ruhrgebiet gesetzt. Leider fehlte die aber eher bei den nur mit sieben Feldspielern plus Libero angereisten Gästen.

Das Spiel begann mit einer schnellen Führung, doch schon wenige Minuten später stand es 11:18 für den Gastgeber. Der erste Satz zeigte, dass die Damen aus Herne gedanklich nicht wach genug waren für ein Spitzenteam der Liga.

Der zweite Durchgang zeigte zumindest phasenweise ein anderes Bild. Trotz diverser Annahmewackler kamen immer wieder längere Ballwechsel zustande, die lange Zeit einen ausgeglichenen Punktestand garantierten. Gegen Mitte des Satzes häuften sich die Fehler auf Herner Seite und brachten Borken in vermeintlich ruhiges Fahrwasser. Doch mit drei guten Aufschlagserien kam Herne zurück ins Spiel. Den Satzgewinn musste Borken auf dem Glückskonto verbuchen.

Der finale Abschnitt begann mit einer konzentrierten Vorstellung der FdG-Sechs. es reichte sogar zu fünf Punkten Vorsprung. Sollte ein Punktgewinn doch noch möglich sein? Wieder war es die mangelnde Konzentration bzw Unerfahrenheit, durch die es nicht gelang, den Satz nach Hause zu bringen.

Fünfmal Null ist Null und nur noch ein besseres Satzverhältnis trennt Herne von einem direkten Abstiegsplatz.

Es spielten : Froitzheim, Knaus, Noch, Pietsch, Ress, Rietz, Salumu, Zwingmann


Oberliga - Damen 1
15.01.2017
BStP Team Münster   3 : 1   SG FdG Herne 25:22, 27:25, 12:25, 25:23
Nullnummer - die Vierte

Zum ersten Spiel der Rückrunde ging es nach Münster, in der Hoffnung von dort vielleicht sogar mit 3 Punkten wieder abzureisen, doch erneut kam es anders und am Ende dominierte wieder die Null.

Schnell wurde deutlich, dass es ein recht ausgeglichenes Spiel werden würde. Die Stimmung in der Mannschaft des FdG war harmonisch und das Zusammenspiel klappte und man hoffte schon im ersten Satz zu punkten. Die Teams lagen relativ gleich auf, es gab sowohl Aufschlagfehler als auch Annahmewackler auf beiden Seiten. Schließlich führte Münster jedoch 21:17 und gewann den Satz mit 25:22.

Der zweite Satz begann ähnlich wie der Erste, sowohl Herne als auch Münster spielten flüssig mit guten Angriffs- und Blockaktionen. Schließlich ging Münster wieder in Führung (9:8), nachdem es wieder einige Aufschlagfehler auf Herner-Seite gab und somit wertvolle Punkte aus der Hand gegeben wurden. Das Duell verlief weiter Kopf- an Kopf bis zu einem Spielstand von 16:16, vor allem durch die gute Verwertung münsteraner Fehler auf der Seite des FdG. Nachdem Herne mit 19:17 in Führung ging schien der Sieg des Satzes nah. Münster holte aber wieder auf, da Herne zwar sehr gute Abwehraktionen lieferte, es jedoch nicht schaffte richtig abzuschließen und sich die Punkte zu sichern. Nach einem engen Kampf um die letzten Punkte des Satzes gewann Münster abermals knapp 27:25.

Mit einem starken Auftakt startete die Mannschaft des FdG in den dritten Satz. Die Angriffsquote war wesentlich höher, sodass der Gegner zunehmend unter Druck gesetzt wurde. Durch starke und variable Aufschläge wurden Absprache- und Annahmefehler beim Gegner erzwungen. Herne führte durch eine starke Aufschlagserie durch Isi Zwingmann anschließend 9:3. Das Spiel der Mannschaft wurde von variablen Spielabschlüssen und somit durch einen gleichmäßigen Druckaufbau geprägt. Münster erholte sich jedoch schnell wieder und schafft es sich mit starken Aufschlägen zurück ins Spiel zu bringen und 9:14 aufzuholen. Jana Ress schafft es jedoch wiederrum mit variablen Aufschlägen die gegnerische Abwehrreihe in Bredouille zu bringen. Herne gewinnt eindeutig 25:12.

Im 4. Satz wurde abermals das Potenzial des Teams-Herne deutlich, durch gute Angriffs- und Abwehraktionen startete das Team stark in das Spiel. Auf beiden Seiten wurde vor allem der Angriff sicherer und variabler, Münster gelang es so letztendlich die Führung auf 11:7 auszubauen. Herne kämpft hingegen mit leichten Konzentrationsschwierigkeiten bis zu einem Spielstand von 20:22 für Münster. Die Mannschaft des FdG gerät zunehmend unter Druck und es kommen Unsicherheiten in der Annahme auf, kämpft sich allerdings mit aller Macht zurück und geht aufs Ganze um diesen Satz doch noch zu gewinnen, verliert schließlich aber doch 23:25.

Obwohl Herne 1:3 gegen Münster verloren hat, sieht man doch klar im Spiel das Potenzial der Mannschaft und man sieht auch deutlich wie das Team immer besser zusammenspielt.




Oberliga: 9. Spieltag - Damen 1
04.12.2016
VfL Telstar Bochum   3 : 0   SG FdG Herne 25:17, 25:23, 25:20
Besser – aber nicht gut genug für Bochum

Zweimal hatten die Nachbarn alle Punkte eingeheimst, das sollte heute geändert werden, eigentlich jedenfalls, so der Plan.

Doch den Start in den Auftaktsatz diktierte Bochum. War es die Anspannung auf Herner Seite, die den Spielfluss verhinderte? Zu Beginn sah alles danach aus. Über 0:3 und 7:2 lief man dem Geschehen wieder hinterher. Wackelnde Annahme und daraus resultierender mäßiger Aufbau waren die Stolpersteine.

Die Mannschaft um Kim Froitzheim ließ sich im weiteren Verlauf nicht noch einmal düpieren. Es entwickelte sich bis zum 13:13 ein Kampf um jeden Punkt, beide Teams hatten nicht vor, sich geschlagen zu geben. Dann kamen auf Herner Seite zwei starke Aufschlagserien, die dem Gegner wenig Möglichkeit zum Punktgewinn gaben. Es sah nach einem sicheren Teilerfolg für Herne aus. Doch leider drehte sich die Windrichtung. Der Sideout der FdG-Sechs war praktisch nicht mehr vorhanden. Alle Umstellungen fruchteten nicht und auch der zweite Durchgang ging knapp verloren.

Der dritte Satz war dann eine Mischung aus Satz 1 und 2 mit dem Unterschied, dass der unkonzentrierte Teil in der Mitte des Durchganges stattfand. Die Zwischenstände von 13:17 und 13:21 sprechen Bände.

Auch wenn dieses Spiel nicht als gelungen bezeichnet werden kann, war es spielerisch und kämpferisch deutlich besser als die Vorstellung im letzten Spiel, immerhin.

Es spielten: Kim Froitzheim, Justina Heynck, Galina Knaus, Merle Noch, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu, Isabelle Zwingmann


Oberliga: 8. Spieltag - Damen 1
27.11.2016
SG FdG Herne   0 : 3   TV Hörde 10:25, 14:25, 19:25
So nicht!

Irgendwann musste es ja passieren und es hat wehgetan. Die erste richtige Klatsche wurde eingefahren. Krankenliste hin, Krankenliste her, so darf man sich nicht präsentieren, jedenfalls nicht zuhause und schon gar nicht gegen einen Titelaspiranten.

Schon die Köpersprache vor dem Anpfiff ließ erahnen, dass es ein von Mut- und Leidenschaftslosigkeit geprägtes Spiel werden wird. Stimmung kam daher nur auf Seiten der Gäste auf, während sich die Gastgeber von Beginn an in ihr vermeintliches Schicksal ergaben. Abgesehen von Galina Knaus, die unermüdlich versuchte, ihre Mitspieler zu motivieren, gibt es eigentlich nichts Erfreuliches zu berichten. Es blieb beim Versuch und der ist ja bekanntlich auch strafbar. Hier gab’s die Höchststrafe, zumindest für die Zuschauer.

Eigentlich war diese Vorstellung so nicht vorhersehbar, denn die letzten Wochen waren durch deutliche Fortschritte gekennzeichnet. Diesmal aber gab es im gesamten Spiel der FdG-Damen zu viele Baustellen und Hörde musste noch einmal ansatzweise am Limit spielen um drei Punkte zu entführen. Bereits die Aufschläge reichten. Lange Ballwechsel: Fehlanzeige. Es war ein schnelles Spiel. Auf Herner Seite wollte einfach nichts funktionieren und das deutlich bessere Team nahm völlig verdient die Zähler mit.

Es spielten: Kim Froitzheim, Justina Heynck, Galina Knaus, Merle Noch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu, Lisa Simanzik, Tina Voss
Einen eher traurigen Anblick boten die Damen auf dem Feld
Bessere Stimmung herrschte da schon auf der Ex- und Krankenbank


Oberliga: 8. Spieltag - Damen 1
12.11.2016
SC GW Paderborn   0 : 3   SG FdG Herne 18:25, 21:25, 13:25
Die erste Null ist da

Die nächste Unbekannte bescherte den FdG-Damen den ersten Gewinn ohne Satzverlust. Wenig bis gar keine Informationen hatte man nämlich über den Gegner aus Ostwestfalen. Doch ein Ziel wurde verfolgt und das hieß punkten.

Es war eine unglaublich zähe Begegnung. Nur wenig lange Ballwechsel signalisierten bereits zu Beginn, dass es ein Spiel werden wird, das mit dem Kopf entschieden werden muss.

Ohne effektives Aufbauspiel auf Paderborner Seite, war es ein Leichtes für die Herner Damen zu punkten. Druckvolle Aufschläge verunsicherten die Gastgeberinnen. Bis zu sechs Punkte betrug die Differenz. Das sollte ausreichen, um den ersten Satz einzutüten und so war es diesmal auch.

Kleine Konzentrationsschwächen in der Anfangsphase des zweiten Durchganges brachten den Paderbornerinnen leichte Vorteile. Bis zum 13:7 für Paderborn hingen die Zügel locker durch. Doch wollte eigentlich niemand auf Herner Seite einer Punkteteilung zustimmen. Also: Zügel straffen, Konzentration hochfahren. Und mit diesem Signal kippte der Durchgang. Die Aufschläge trafen die Schwachstellen auf der grün-weißen Seite. Block und Feldabwehr standen wie eine Wand und die Angreifer konnten ihre Aggressivität umsetzen. Klarer Vorteil für Herne.

Dieser Kraftakt der in Minimalbesetzung angereisten Hernerinnen war bei Paderborn als klarer Wirkungstreffer zu erkennen. Die Gegenwehr erlahmte deutlich und die Damen um Kim Froitzheim mussten lediglich geduldig sein. Die Fehlerketten auf Paderborner Seite wurden immer länger. Lediglich 18 Minuten dauerte der finale „Schnelldurchgang“, dann war der erste Durchmarsch perfekt.

Hochklassig war die Begegnung sicherlich nicht. Beeindruckend aber war, wie das neu formierte Team geduldig auf seine Chancen wartete und sich zu keinem Zeitpunkt von der Spielqualität herunterziehen ließ.

Es spielten: Kim Froitzheim, Galina Knaus, Merle Noch, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu, Isabelle Zwingmann


Oberliga: 7. Spieltag - Damen 1
29.10.2016
SG FdG Herne   1 : 3   TuS Herten 20:25, 25:19, 9:25, 20:25
Großer Kampf ohne Lohn

Zum ersten Nachbarschaftsduell trafen sich die FdG und die „Tussies“ aus Herten. Um es gleich vorwegzunehmen, es war ein tolles Duell vor großer Kulisse.

Die Damen um Kim Froitzheim waren nach den letzten guten Ergebnissen voll motiviert. Es sollte weiter gepunktet werden. Nur zu Beginn des Satzes gelang es nicht, die Motivation in Bewegung umzusetzen. Schnell lag Herten in Führung und schien direkt ein Zeichen setzen zu wollen. Auf dieses Spiel wollte die FdG sich nicht einlassen und begann den Kampf anzunehmen. Der Druck auf das Hertener Team stieg immer weiter an und der Rückstand schmolz weiter zusammen. Doch noch sollte es für Herne nicht reichen.

Nach dem Seitenwechsel ging es sofort mit den hart umkämpften Punkten weiter. Die Feldabwehr begann furios und kratzte alles vom Boden. Es gab Ballwechsel, die gefühlt eine Ewigkeit dauerten, bis der Punktestand sich veränderte. Gute Aufschläge, druckvolle Angriffe sowie ein unbändiger Kampfgeist brachten den Ausgleich.

Den dritten Abschnitt muss man wohl unter Betriebsunfall verbuchen. Herne hätte vermutlich noch 20 Minuten länger spielen können ohne ins Spiel zu finden. Es gelang einfach gar nichts.

So hatte sich auf Herner Seite niemand den Spielverlauf vorstellen können. Doch lässt sich so eine Vorstellung einfach ausblenden? Die Antwort ist ganz einfach:“Ja!“ Es gab keine Nachwehen und wieder folgte ein Satz, in dem beide Mannschaften beste Werbung für den Volleyballsport machten. Die komplette Bandbreite wurde dem Publikum auf das Spielfeld gezaubert. Mit toller Kulisse im Hintergrund eine durch und durch gelungene Veranstaltung. Wenn man etwas kritisieren möchte, dann die Tatsache, dass Herne an diesem Tag zumindest einen Punkt verdient gehabt hätte.

Es spielten: Kim Froitzheim, Galina Knaus, Merle Noch, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu, Isabelle Zwingmann
Hochklassigen Volleyball boten Joelle Salumu, ...
hier mit Galina Knaus gegen die Ex-Hernerin Joelle Pospiech.
Bejubelt werden durfte aber nur ein einziger Satz - Schade eigentlich.


Oberliga: 6. Spieltag - Damen 1
22.10.2016
VC Bottrop 90   2 : 3   SG FdG Herne 16:25, 26:24, 19:25, 25:22, 4:15
Fünftes Spiel – vierter Tiebreak

Zum zweiten Auswärtsauftritt ging die Reise nach Bottrop und damit zu einem Gegner, der schwer einzuschätzen ist. Neuer Trainer, veränderter Kader und damit eigentlich ein Spiegelbild zur FdG. Die Mädels um Kim Froitzheim wollten weiter punkten und wenn irgend möglich mehrfach. Der Start ins Spiel war ebenso fulminant wie dominant. Starke Aufschläge, flexible Block- und Abwehrarbeit und knallharte Abschlüsse über die Außenpositionen brachten souverän den ersten Satzgewinn.

Das Ergebnis weckte jedoch beim Gegner den Kampfgeist. Obwohl sich am Spiel der FdG wenig änderte, erkämpfte eine Bottroper Abwehr immer mehr Punkte. Die Führung auf der Anzeigetafel wechselte in schneller Reihenfolge hin und her. Eine kurze Phase von kleinen Konzentrationsmängeln auf Herner Seite nutzte der Gastgeber konsequent. Immer wieder gab es bei „Danke-Bällen“ Abstimmungsfehler, die zu Punktverlusten führten. Durch diese „Wackler“ kam Bottrop zu einem Polster, das zum Satzausgleich führte.

Während des Seitenwechsels bedurfte es nicht vieler Worte an die FdG-Sechs. Alle wussten um die vertane Chance. Doch der Auftakt war nicht wie gewünscht. Über 0:4 und 5:9 schlich die Mannschaft in den Satz. Der Dosenöffner war eine ganz starke Aufschlagphase mit zwei Assen und drei Servicewinnern, Herne war zurück. Jetzt lief das Spiel wieder rund und man konnte sich entspannt zurücklehnen, denn zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl, dass Bottrop diesen Satz gewinnen würde.

Satz Nummer vier und drei Punkte winkten. Und wieder hatte man den Gegner angestachelt. Es entwickelte sich ein extrem spannender und hochklassiger Durchgang. Beide Seiten agierten verbissen. Ausschlaggebend waren wieder die nervlichen Schwankungen auf Herner Seite, die zu einem 14:19 Rückstand führten. Doch diesmal ging ein Ruck durch die Mannschaft. Punkt für Punkt wurde gemacht und bei 23:22 aus Bottroper Sicht war der Kontakt wieder hergestellt. Leider aber hatte der Gegner das glücklichere Ende für sich und konnte mit zwei guten Aktionen den Satzausgleich herstellen.

Wieder Tie-Break, wieder nur ein Punkt? Pustekuchen. Die Damen aus Herne legten einen Glanzauftritt hin. Die Aufschläge krachten ins Bottroper Feld und stellten die Annahme vor gewaltige Probleme. Gelang drüben ein Spielaufbau, regelte entweder der Herner Block oder die starke Feldabwehr das Problem.

Die Mannschaft wächst immer weiter zusammen, die Etablierten führen das Spiel besser und die Jungen wachsen an ihren Aufgaben.

Es spielten : Kim Froitzheim, Galina Knaus, Merle Noch, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu, Isabelle Zwingmann


Oberliga: 5. Spieltag - Damen 1
15.10.2016
SG FdG Herne   3 : 1   ASV Senden II 25:22, 20:25, 25:18, 25:21
Der erste Dreier

Am fünften Spieltag der Oberliga ging es für die Herner Mädels gegen die Zweitvertretung des ASV Senden mit ganz klarer Ausgangslage: Die Truppe hatte die Spiele zuvor immer mit 2:3 verloren und gegen das Tabellenschlusslicht sollte endlich der erste Sieg her. Das Problem: Senden ist noch schlechter in die Saison gestartet und dachte genauso.

Im ersten Satz erspielten sich die Gastgeber durch eine gute Annahme klare und sichere Chancen und legten zunächst mit 6:0 vor. Doch mit dem Verwalten eines Vorsprungs tun sich die Damen nach wie vor schwer. Der Vorsprung schmolz auf bis zwei Zähler zusammen, hielt aber letztlich doch irgendwie. Auch wenn der Ball nicht immer im ersten Angriff verwertet werden konnte, ge-schah dies dann im zweiten Anlauf. Dankebälle und Angriffe nach eigener Abwehr wurden gut aus-gespielt, so dass es am Ende zum Satzgewinn reichte.

Den zweiten Durchgang ließ die FdG-Sechs ruhig und konzentriert angehen. Sowohl in der An-nahme als auch im Angriff passierten wenig Fehler. Phasenweise waren Annahme und Zuspiel so gut, dass sich die Einschläge im Feld des Gegners der Drei-Meter-Linie näherten. Ein klares Ausru-fezeichen für die spielerische Klasse des Teams. Nichts desto trotz schlichen sich immer mehr Un-konzentriertheiten ein, so dass das Team am Ende einen zuvor eingefangen Rückstand nicht mehr aufholen konnte und so mit 20:25 den Satz verschenkte.

Im dritten Satz war die Ansage klar: Für Ruhe und einen klaren Kopf sorgen und auf die eigenen Stärken vertrauen. Die Annahme war gut, der Angriff nicht immer direkt im Feld, jedoch meistens so, dass es oft zu Hinterfeldangriffen kam, die leichter abzuwehren sind. Herne zeichnete sich mit einer starken Sicherung und agiler Feldabwehr aus, so dass der Satz am Ende mehr als verdient mit 25:18 an die Gastgeber ging.

Jetzt ging es um den Dreier und dieser Plan wurde dank langer Aufschlagsserien und damit ver-bundenen direkten Punkten immer mehr Realität. Obwohl die Bigpoints nach langen Ballwechseln meistens von den Gästen aus dem Münsterland eingeheimst wurden, ließen die Mädels nie die Köpfe hängen und belohnten sich so mit drei Punkten und dem Verlassen der Abstiegszone in Rich-tung Mittelfeld.

Es spielten : Kim Froitzheim, Katrin Heß, Galina Knaus, Merle Noch, Carmen Pietsch, Rocio Rietz, Julia Röchner, Joelle Salumu, Lisa Simanzik und Isabel Zwingmann

Saubere Blockarbeit (Joelle Salumu u. Galina Knaus), ...
agile Feldabwehr (Galina Knaus) ...
und Durchschlagskraft im Angriff (Isi Zwingmann) waren die Schlüssel zum Erfolg.


Oberliga: 4. Spieltag - Damen 1
08.10.2016
SV BW Sande   3 : 2   SG FdG Herne 25:17, 25:22, 14:25, 15:25, 25:9
Drittes Spiel - dritter Tiebreak - dritte Niederlage

Mit einem Minikader ging es auf die Reise nach OWL. Dank des kurzfristigen Einsatzes von Justina Heynck gab es überhaupt erst eine Wechseloption. Trotzdem sollten und wollten die Damen die ersten „richtigen“ Zähler einfahren.

Direkt nach Beginn des Spieles war man geneigt, den Auftritt als schläfrig zu bezeichnen. Es entwickelte sich ein komischer Matchverlauf. Keine Ballwechsel, keine Abwehraktionen an denen man sich hätte aufrichten können, wenig Druck im Aufschlag und Angriff. Das schmeckte der Herner Sechs überhaupt nicht. Gerade über die langen Ballwechsel kann sich die Mannschaft ins Spiel fuchsen, nur blieben diese komplett aus. Dazu kam eine schlechte Aufschlagquote von nur 30 %, Resultat: Satzrückstand.

In der Pause waren sich alle einig, dass mehr aus den Möglichkeiten gemacht werden muss: Aufschläge ins Ziel und über klare Aktionen das Spiel annehmen. Der erste Vorsatz sollte auch schnell in die Tat umgesetzt werden. Zumindest gelangen deutlich stärkere Bälle von der Grundlinie, nur wollte einfach kein Spielfluss gelingen. Der Grund für diese verhaltene Spielweise wird wohl für immer im Verborgenen bleiben.

Die volle Punktzahl war somit nicht mehr zu erreichen, aber gar keinen Punkt mitzunehmen war keine Alternative. Auf einmal war es so, als ob jemand das Ladegerät eingestöpselt hätte. Das Team kam ins Rollen. Starker Service, der Sande ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte, Blockabpraller, die auch 3 Meter hinter dem Feld erlaufen wurden, gute Angriffsaktionen gegen einen starken Block, kurzum wie aus einem Guss spielte die FdG-Sechs fortan. Über 2:8, 3:14 und 13:23 wurde ein dominanter Auftritt abgeschlossen. Herne war zurück.

Auch der folgende Teilabschnitt war so, wie man die FdG in der Vorwoche erlebt hatte. Es gelang wiederum, die berühmten Tugenden ins Spiel zu werfen und den Gegner aus Sande zeitweise komplett aus dem Match zu nehmen. Die Kompaktheit auf Herner Seite war der Schlüssel zum Erfolg. Alle Zahnräder griffen ineinander und ohne Knirschen im Getriebe wurde der Satzausgleich erzielt.

Zu Beginn des Tie-Breaks gab es auf Herner Seite keinen Zweifel. Die Punkte nehmen wir mit!
Aufschlag Herne, Fehler. Danach folgte ein direktes As für Sande, gefolgt von einem leichten Punktgewinn. Der Start von 0:3 Punkten führte dann aus Herner Sicht zu etlichen hektischen Aktionen. Die Mädels versuchten mit allen Mitteln die dritte 3. Niederlage zu verhindern, aber leider spielten die Nerven nicht mit.

Nach den ersten Spielen bleibt als Fazit: Wenn es gelingt die Fähigkeiten auszuschöpfen, brauchen wir uns vor dieser Liga nicht zu fürchten.

Es spielten: Kim Froitzheim, Katrin Hess, Galina Knaus, Merle Noch, Justina Heynck, Jana Ress, Rocio Rietz, Isabelle Zwingmann


Oberliga: 2. Spieltag - Damen 1
03.10.2016
SG FdG Herne   2 : 3   RC Borken-Hoxfeld 23:25, 25:23, 25:22, 22:25, 5:15
Wieder nur ein Punkt

Irgendwie war man schon gespannt, ob es den Herner Damen gelingen würde, den Ausfall von Kirsten Rues aufzufangen. Zur Erinnerung: Kirsten Rues verletzte sich gleich im Auftaktspiel – Diagnose: Kreuzbandriss. Saisonende gleich zu Beginn, kein gutes Omen.

Dennoch war der Start vielversprechend. Die Gäste aus dem Münsterland hatten von Beginn an Probleme mit den Aufschlägen und wenn doch mal ein Spielaufbau gelang, arbeitete die Herner Abwehrreihe alle Angriffe weg. So ging es mit einem ständigen Vorsprung von 4-5 Punkten in die Schlussphase des Satzes. Doch dann schlug leider der Fehlerteufel wieder zu. Es waren immer nur Kleinigkeiten, die fehlten, aber immer noch auf die Kaderumstellungen zurückzuführen sind und einen Satzgewinn am Ende verhinderten.

Gleichwohl sollte es nicht wieder ein wellenartiges Auf und Ab geben wie am letzten Wochenende. Konzentration hochhalten und kleine Änderungen in der Aufstellung, mit dieser Vorgabe begann der nächste Abschnitt. Keiner Mannschaft wollte ein entscheidender Punktevorsprung gelingen. Mal zwei Pünktchen auf der einen Seite, mal drei auf der anderen Seite. Letztlich halfen ein Ass und ein Servicewinner um den Satzausgleich zu erreichen.

Bekommt die FdG-Sechs noch einen Satz auf annähernd konstantem Niveau hin? Die Antwort lautete einfach „Ja!“ Auch wenn der Spielverlauf ähnlich wie im zweiten Satz war, hatte man nicht das Gefühl, das Borken diesen Durchgang auf seine Habenseite buchen könnte. Gerade die Außenangreifer konnten sich immer wieder durchsetzen und waren die eifrigsten Punktesammler.

Jetzt winkten die ersten drei Heimpunkte und das war auch das erklärte Ziel. Doch daraus wurde nichts. An dieser Stelle könnte man getrost den Abschnitt über den ersten Satz kopieren und einfügen. Bis zum 19:13 gelang ein Auftritt wie aus einem Guss, nur danach wollte einfach nichts mehr gelingen und der Satzausgleich war da.

Wieder ein Tie-Break. Wieder nicht voll gepunktet. Doch leider gab es ein Deja-Vu des letzten Spieltages. Dem Gast gelangen starke Aufschlagserien, die den Herner Damen nur so um die Ohren flogen. Über 2:5 und 5:12 gab es einen schnellen Erfolg für die Remigianer aus Borken.

Die Stimmung, die Einsatzfreude und gaaanz viele gute Aktionen sind trotz des Ergebnisses als echter Fortschritt anzusehen. Vielleicht braucht das neue Team noch ein paar Spiele um in die Spur zu finden, aber es wird passieren.


Es spielten: Kim Froitzheim, Katrin Hess, Galina Knaus, Merle Noch, Jana Ress, Rocio Rietz, Joelle Salumu, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann
Kreuzbandriss trifft sechsten Monat: Pechvogel Kirsten Rues und Glückskind Eileen Coenen
Der Einsatz stimmt, doch der verdiente Lohn blieb aus: Hier scheitert Galina Knaus am Gästeblock.
Äußerst aufmerksam agierte Joelle Salumu, doch auch ihr Einsatz sollte am Ende nicht belohnt werden.
Erreichte seine Spielerinnen nicht immer: Coach Axel Quabeck.


Oberliga: 1. Spieltag - Damen 1
24.09.2016
SG FdG Herne   2 : 3   BStP Münster 25:19, 18:25, 25:22, 21:25, 8:15
Mehr Schatten als Licht

Endlich ging die Saison auch für die Erste los. Standortbestimmung hieß das Zauberwort. Zu Gast war das junge Team von Bundesstützpunkt aus Münster.

Eine Mischung aus Vorfreude, Nervosität und Anspannung lag in der Luft. Während des Einspielens gab es den ersten Schreckmoment. Carmen Pietsch knickte um. Nach kurzer Zeit signalisierte sie : „Es geht weiter!“ Also keine Planänderung für die Startsechs.

Nach dem Anpfiff zeigten die Damen, dass sie gewillt waren, spielerische Lösungen zu finden. Aus einer stabilen Annahme konnten immer wieder alle Angreifer eingesetzt werden. Die Mischung aus Aggressivität und Geduld brachten schnell einen vier bis fünf Punktevorsprung, der bis zum Satzende auch konzentriert verteidigt wurde.

Seitenwechsel. Die FdG-lerinnen wollten mit gleicher Spielfreude und Einsatzbereitschaft weitermachen. Warum auch nicht? Doch manchmal steckt der Teufel im Detail. War in den Köpfen das Spiel schon entschieden? Keine Ahnung. Jedenfalls stand es schon 0:4 aus Herner Sicht, bevor alle wach wurden. Wackler in der Annahme, keine „Aus“-Rufe und immer wieder falsches Stellungsspiel in den Abwehrpositionen brachten eine Menge Unruhe ins Spiel. Immer wenn es gelang im Kollektiv zu agieren, kamen auch gute Spielzüge dabei heraus. Nur leider nicht in ausreichender Anzahl um den Rückstand von fünf bis sechs Punkten aufzuholen. Selbst die hohe Anzahl von Netzberührungen und technischen Fehlern auf Münsteraner Seite halfen nicht.

Durchgang Nummer drei. Noch waren drei Punkte möglich und die sollten schon in Herne bleiben.
Der Start in den Satz war auch erfolgreich. Gute Aufschläge führten zu einem schnellen Punktgewinn. Der Vorsprung wuchs immer deutlicher an und beim Zwischenstand von 19:13 gab es keine Zweifel, wer diesen Satz für sich entscheiden würde. Doch wieder gab es einen Bruch im Spiel. Ab diesem Zeitpunkt gelang praktisch kein Aufschlag mehr. Aus einem sicherem Spiel entstand plötzlich ein verunsichertes Spiel. Während auf Herner Seite mühsam Punkt für Punkt erarbeitet werden musste, gelang es den Youngstern aus Münster immer wieder zwei bis drei Punkte in Serie einzufahren. Mit zittrigen Knien retteten sich die Herner Damen ans rettende Ufer.

An diesem Spieltag konnte man sich fragen, ob es im Volleyball eine Seuchenseite gibt. Es war das gleiche Bild wie zwei Sätze zuvor. Nur das die Fehlerquote in den Aufschlägen noch höher wurde. Es gelang einfach zu selten mehr als zwei Aufschläge ins Feld zu bringen. Einige Damen auf dem Feld wollten dann immer etwas „Besonderes“ machen, nur leider gingen diese Versuche komplett in die Hose. Zu allem Überfluss verletzte sich Kirsten Rues beim Spielstand von 12:16. danach wollte nicht mehr viel gelingen. Es war wieder dem hohen Eigenfehleranteil des Teams aus Münster zu verdanken, dass der Satzverlust nicht zu deutlich wurde.

Der Tiebreak war dann ein schnelles Ende der Wünsche auf Herner Seite. Es gelang zu keinem Zeitpunkt ein Spiel, dass dem Niveau der Liga gerecht wurde.

Es spielten: Kim Froitzheim, Katrin Hess, Merle Noch, Carmen Pietsch, Jana Ress, Rocio Rietz, Kirsten Rues, Joelle Salumu, Lisa Simanzik, Isabelle Zwingmann

Premiere in Herne: Joelle Salumu

Wieder daheim: Lisa Simanzik

Neu im Libero-Dress: Rocio Rietz

Ein Team, in dem noch nicht alles glatt läuft


Neustart ...
14.09.2016
in der Oberliga.

Nach einer völlig verkorksten Saison 2015/2016 geht es in dieser Spielzeit in der Oberliga weiter.
Zu Beginn des Trainings zeichnete sich schnell ab, dass einige Spielerinnen nicht mehr für die FdG die Arena betreten würden. Also musste sich das Gesicht der Mannschaft verändern.

Aus unterschiedlichsten Gründen konnten keine Neuzugänge mit Ligaerfahrung gewonnen werden, darum entschieden wir uns für Mädels aus unteren Ligen. Mit Joelle Salumu, Rocio Rietz, Merle Noch und Lisa Simanzik kamen vier Neuzugänge in den Kader.

Nach anfänglichem Knirschen im Getriebe passen sich die Leistungen zwischen den Etablierten und den Neuzugängen immer weiter an. Die ersten Spiele haben, wie nicht anders zu erwarten, noch schwankende Leistungen gezeigt. Einem ganz starken Auftritt gegen einen Drittligisten folgte ein holpriger Auftritt gegen einen Verbandsligisten. Trotzdem scheint im Moment der eingeschlagene Weg zu funktionieren.
Der aktuelle Kader der Saison 16/17


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