Spielberichte
o.v.l. Annika Lietschulte, Lena Thyes, Jana Kühn, Laura Kruska, Maren Evers, Trainer Olaf Trinath; u.v.l. Sandy Sivara, Sandra Gerstberger, Nele Niederhagemann, Sarah Kranz
Verbandsliga: 4. Spieltag - Damen 1
14.10.2017
SG FdG Herne   0 : 3   TuS Bönen 15:25, 18:25, 21:25
Ersten Satzgewinn knapp verpasst

Erleichtert über die Genesung von Mittelblockerin Annika Liedschulte starteten die die Damen aus Herne motiviert in das dritte Heimspiel der Saison. Doch schon beim zweiten Ballwechsel verletzte sich Diagonalangreiferin Jana Kühn am Ellenbogen und konnte nicht mehr weiterspielen. Die Mannschaft zeigte sich zunächst geschockt, sodass TuS Bönen auf 1:5 davonziehen konnte. Die Hernerinnen kämpften sich auch dank starker Aufschläge von Sandy Sivara auf 9:10 heran und behielten bis 13:16 den Kontakt zum Gegner, bis eine Aufschlagserie zur Vorentscheidung von 13:22 für den 15:25 Satzverlust führte.

Im zweiten Satz kamen die Hernerinnen besser ins Spiel und führten sogar mit 5:2 und 8:6, bis Bönen über 9:11, 10:16 davonzog und infolgedessen sich mit 18:25 den zweiten Satz sicherte.
Im dritten Satz erwischte Bönen den besseren Start und führte schnell mit 1:4. Dank starker Aufschläge von Nele Niederhagemann konnte der Rückstand in eine 5:4 Führung umgewandelt werden. Danach gestaltete sich der Satz bis zum Spielstand von 12:12 völlig offen. Punkt für Punkt erspielten sich die Hernerinnen eine 19:15 Führung und waren dem ersten Satzgewinn der Saison nahe. Leider fehlte am Ende des Satzes die notwendige Lockerheit, so dass der TuS Bönen zunächst mit 19:19 ausglich und sich schließlich auch den dritten Satz mit 21:25 sicherte.

Für die nächsten Spiele gilt es nun die guten Ansätze im Angriff und in der Annahme, die im Vergleich zu den vorherigen Spielen deutlich verbessert war, weiter auszubauen und einfachen Fehler abzustellen. Die nächste Gelegenheit dazu haben die Hernerinnen schon am nächsten Sonntag um 15 Uhr im Spiel gegen VfL Telstar Bochum II (22.10.17, Realschule Sodingen).

Es spielten: Maren Evers, Sarah Kranz, Laura Kruska, Jana Kühn, Annika Liedschulte, Nele Niederhagemann, Sandy Sivara und Lena Thyes
Lena Thyes mit einem gefühlvollen Lob über den gegnerischen Block
Sandy Sivara "kloppt" den Ball longline am Block vorbei
Der Libero-Nachwuchs schaute sich etwas skeptisch die Niederlage der Hernerinnen an


Verbandsliga: 3. Spieltag - Damen 1
08.10.2017
SG FdG Herne   0 : 3   ATV Haltern 11:25, 13:25, 19:25
ATV Haltern nimmt 3 Punkte aus Herne mit

Motiviert von der guten Leistung des letzten Spiels in Meschede starteten die Damen aus Herne beschwingt in das zweite Heimspiel der Saison. Zu Beginn des ersten Satzes sah es ganz danach aus als könnte es ein interessantes Spiel geben. Die Hernerinnen griffen druckvoll an und blieben bis zum Stand von 4:7 auf Augenhöhe mit den Seestädterinnen. Doch einige vergebene Aufschläge und eine starke Aufschlagserie auf der anderen Seite ließ das Spiel zu Gunsten der Damen aus Haltern kippen. Es dauerte bis zum 7:15 bis die Hernerinnen diese Schwächephase überwunden hatten - zu spät, um in diesem ersten Satz noch etwas ausrichten zu können.

Auch im zweiten Satz sollte es nicht besser werden. Direkt zu Beginn verletzte sich Mittelblockerin Annika Liedschulte am Fußgelenk und musste durch Maren Evers ersetzt werden, die normalerweise die Zuspielposition bekleidet. Eine weitere Hiobsbotschaft für die Hernerinnen, die ohnehin schon derzeit auf einen dünnen Kader zurückgreifen können. Die Mannschaft zeigte sich aber zunächst nicht geschockt und konnte im Angriffspiel einige weitere gute Akzente setzen. Aber auch in Satz 2 durchliefen die Hernerinnen immer wieder Schwächephasen in Annahme und Abwehr, die die seestädterinnen auf der Punktetafel einfach zu weit wegziehen ließen.

Im dritten Satz spielten die Hernerinnen dann, mit dem Bewusstsein nichts verlieren zu können, freier auf. Im Angriff wurde mit größerem Risiko gespielt und auch einige Aufschlagserien steigerten den Druck den die Damen aus Herne auf ihre Gegenrinnen ausübten. Die zwischenzeitliche Führung beim Stand von 15:13 konnte jedoch nicht gewahrt werden und auch der 3. Satz ging an die Damen aus Haltern.

Für die nächsten Spiele gilt es nun, die guten Ansätze in Angriff weiter auszubauen und die Schwächeperioden schneller zu unterbinden. Die nächste Gelegenheit dazu haben die Hernerinnen schon am nächsten Samstag, wenn um 16:00 Uhr der TuS Bönen in der Halle an der Castroperstraße aufschlägt.

Es spielten: Maren Evers, Sarah Kranz, Laura Kruska, Jana Kühn, Annika Liedschulte, Nele Niederhagemann, Sandy Sivara und Lena Thyes

Annika Lietschulte und Sandy Sivara im Doppelblock - bevor sich die Mittelblockerin leider am Fußgelenk verletzte


Verbandsliga: 2. Spieltag - Damen 1
30.09.2017
SSV Meschede    3 : 0   SG FdG Herne 25:11, 25:23, 27:25
Ein Spiel fürs Selbstbewusstsein

Nach dem missglückten Saisonstart in der letzten Woche, galt es für Trainer Trinath die Mannschaft unter der Woche für das erste Auswärtsspiel in der Verbandsliga beim SSV Meschede aufzubauen. Doch der ohnehin schon sehr kleine Kader hatte mit Krankheiten und Verletzungen zu kämpfen. Zuspielerin Sarah Kranz lag mit Grippe flach, Sandy Sivara plagten Schulterschmerzen und Laura Kruska hatte sich einen Muskelfaserriss im Bauch zugezogen. Also alles andere als eine optimale Ausgangslage.
Am Ende fuhr man dann mit 7 Spielerinnen nach Meschede. Lena Thyes rückte für Laura Kruska auf die Mittelblockerposition, während Laura Kruska an diesem Spieltag die Aufgabe der Libera übernahm. Mit dem Gefühl, eh nichts verlieren zu können und dem Ziel einfach Spaß am Spiel zu haben und zu zeigen, was man kann, startete die Mannschaft aus Herne ins Spiel.

Doch der erste Satz ging genauso weiter wie das Spiel der letzten Woche. Eine hohe Fehlerquote im Aufschlag und eine instabile Annahme, brachten dem Gastgeber bereits nach 15 Minuten den ersten Satz ein.

So einfach wollte die Mannschaft aus Herne sich jedoch nicht geschlagen geben und drehte auf. Starke Aufschläge von Zuspielerin Maren Evers und Aushilfsmittelblockerin Lena Thyes waren eine Grundlage für das jetzt überzeugendere Spiel der Gäste. Auch Abwehr und Annahme stabilisierten sich, sodass Hernes Zuspielerin ihre Angreiferinnen nun gekonnt in Szene setzen konnte. Besonders gegen starke Hinterfeldangriffe fand das Team aus dem Sauerland kein Mittel. Am Ende ging der 2. Satz trotzdem knapp mit 25:23 an die Gastgeber.

Auf dieser Leistung wollte man nun im dritten Satz aufbauen. Die Hernerinnen kämpften nun um jeden Ball und steigerten das Risiko in allen Bereichen. Auch die junge Diagonalangreiferin Jana Kühn legte ihre Nervosität ab und hielt mit ihren Aufschlägen das Team auf Augenhöhe mit Meschede. Insgesamt kam mehr Bewegung und Aufmerksamkeit ins Spiel. Durch gute Pässe zur Zuspielerin und ihr gutes Auge für ihre freien Angreiferinnen, kam Herne sogar beim Stand von 24:25 zum Satzball. Am Ende reichte es leider doch noch nicht ganz zum ersten Satzgewinn in der Verbandsliga.

Das Spiel hat die Mannschaft trotzdem aufgebaut und das zuletzt vermisste Selbstvertrauen zurückgebracht. Das macht Mut auf das nächste Spiel gegen die Seestädterinnen aus Haltern am kommenden Sonntag (8.10.2017, 13 Uhr, Halle an der Castroper Str.)

Es spielten: Maren Evers, Laura Kruska, Jana Kühn, Annika Lietschulte, Nele Niederhagemann, Sandy Sivara und Lena Thyes

Youngster Nele, hier in der Abwehr, kam aus der eigenen Jugend neu ins Team


Verbandsliga: 1. Spieltag - Damen 1
24.09.2017
SG FdG Herne   0 : 3   TV Jahn Dortmund 14:25, 17:25, 20:25
Kein geglückter Verbandsliga-Start

Die Prämiere der neuen Verbandsliga-Mannschaft der SG FdG Herne verlief leider nicht so positiv wie gehofft. Das ehemalige Landesliga-Team hatte ambitioniert trainiert in den letzten Wochen, startete aber dennoch nervös in den ersten Satz gegen die Aufsteiger TV Jahn Dortmund. Die Annahme wackelte leider zu Beginn und der eigene Angriff war zu harmlos, so dass die Gegner schnell mit 3:9 davon zogen. Mutige Aufschläge und Hinterfeldangriffe von Mittelblockerin Annika Lietschulte brachten das Team auf 11:12 heran. Danach lief leider nicht mehr so viel, dabei waren es mehr die eigenen Flüchtigkeitsfehler als dass der TV selber zwingende Punkte machte. So gab man den ersten Satz nach 23 Minuten mit 14:25 ab.

Der zweite Durchgang startete ausgeglichener und es blitzen auch einige gute Momente bei den Herner Mädels auf. Wenn die Annahme und Abwehr stimmte konnten Zuspielerin Maren Evers auch ihre Angreifer gut in Szene setzen und diese verwandelten dankend. Leider fehlte im weiteren Verlauf die Präzision im ersten Pass und somit konnte auch nicht mehr so viel Druck gemacht werden. Aus einer 13:12-Führung wurde somit ein 15:19 Rückstand. Auch die Aufschläge, an denen in den letzten Einheiten so stark gearbeitet wurde, fanden nicht ihren Weg ins Feld. Dortmund agierte in der Feldabwehr gut und brachte den Punktevorsprung sicher ins Ziel, 17:25.

Trainer Olaf Trinath gab die Marschroute vor endlich die Vorsicht abzulegen und mutig aufzuspielen. Leider blieb die Herner Handbremse weiterhin leicht angezogen und das Team lief von Beginn an konstant einem 2-Punkte-Vorsprung hinterher. Erst eine starke Aufschlagserie von Außenangreiferin Lena Thyes setze den Gegner so unter Druck, dass kaum ein Ball gefährlich zurück kam und die FdGlerinnen nutzen diese Danke-Bälle um auf 13:11 aufzuholen. Der Aufschwung hielt nicht lang und der TV Jahn konterte mit druckvollen Aufschlägen und guten Diagonalangriffen am Herner Block vorbei. Über 14:16 kamen die Gegner auf 17:21 und brachten diesen Vorsprung auch sicher ins Ziel. Der TV Jahn Dortmund war an diesem Spieltag zwar nicht zwingend überlegen in Block und Angriff, spielte aber deutlich fehlerfreier in Aufschlag und Abwehr, was spielentscheidend in dieser Partie war. Nun gilt es das Selbstbewusstsein für das nächste Spiel in Meschede wieder zu aktivieren um dort attraktiven Volleyball zu spielen.

Es spielten: Maren Evers, Sandra Gerstberger, Laura Kruska, Sarah Kranz, Jana Kühn, Annika Lietschulte, Nele Niederhagemann, Sandy Sivara, Lena Thyes

Maren Evers (3) und Annika Lietschulte (14) im Doppelblock

Kapitän Laura Kruska (7) schlägt diagonal am gegnerischen Einerblock vorbei


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